Angel's Club? Was? Ein Etablisement? Klingt zwar so, isses aba nich...trotzdem hupft dort pro Billardtisch ein Maedel als Bedienung im Minirock herum und legt einem die Kugeln auf. Martin diskutiert gerade ueber seine neue Lieblingsband mit unserer Bedienung. Er wollte den Titel wissen, war aber beim Vorsingen nicht so gut. Folglich dachten wir, dass wir ueben gehen muessten...siehe naechsten Post
Montag, 17. September 2007
Angel's Club
Angel's Club? Was? Ein Etablisement? Klingt zwar so, isses aba nich...trotzdem hupft dort pro Billardtisch ein Maedel als Bedienung im Minirock herum und legt einem die Kugeln auf. Martin diskutiert gerade ueber seine neue Lieblingsband mit unserer Bedienung. Er wollte den Titel wissen, war aber beim Vorsingen nicht so gut. Folglich dachten wir, dass wir ueben gehen muessten...siehe naechsten Post
Born to be wild
Mittwoch, 12. September 2007
Sebastian, unser Quotenpiefke
Was braucht man im Ausland um Spass zu haben?
Richtig, ein paar Schuhe und Geld um sich Alkohol leisten zu koennen. Weiters bedarf es des Rezeptes zu erfolgreichem Spasse doch sehr wohl eines Quotenpiefke, unsere Spasskanone heisst Sebastian. Er mag Bier und das ist gut so. Der einzige von uns, der etwas vietnamesisch sprechen kann, weswegen ihm wahrscheinlich die meisten Heiratsangebote gemacht werden.
Jan, unser introvertierter Bursche aus der Obersteiermark, hat sich wenigstens jetzt, im Ausland, endlich mal als echter Harry Potter Freund geoutet. Dieses Buch, was natuerlich nur eine Kopie ist, hat er einer Strassenverkaeuferin fuer 6 US$ abgeluchst. Jetzt freut er sich darueber wie uebers Christkind...er strahlte den ganzen Abend lang
Quiz fuer Mediziner
So, nur bloed auf die Internetseite schauen, kann ja jeder, deswegen muss man sich jetzt einmal ein bisschen anstrengen und sich bei diesen Bildern als Diagnostiker versuchen:
Bild Nr.1:
Bild Nr.1:
Im Krankenhaus
Endlich gibt es mal wieder Fotos von unserem Arbeitsplatz. Wir koennen leider nicht immer soviele machen, weil wir schliesslich zum Hackeln dort sind und wir sowieso fast keine Zeit haben.
Kleines Quiz: Wo hat sich das Bleichgesicht auf diesem Bild versteckt?
Schnappschuss aus der Notfallaufnahme, welche momentan nicht einmal halb belegt ist.
Hier fuellt sich der emergency room langsam...is ja klar, Hauptsache, wir haben Dienst. Es kommt dann relativ oft vor, dass sich die Patienten ein Bett teilen muessen.
So gut wie alle Patienten kommen mit ihrer Krankheit nur im Endstadion, als ist es nichts neues, wenn die Schilddruese so gross wie der eigene Kopf ist. Allerdings kann es vorkommen, dass die Operation abgelehnt wird, wie bei einer Patientin...aber die war halt schon suesse 84 Lenzen alt. Unser Arzt hat nur darueber gelacht und meinte: Uh, that's so funny! Now she wants an operation...hihi...noooo, that's not possible...hehe!
Trip nach Vung Thau
Jedes Wochenende einen Ausflug? Naja, fast, aber manchmal kanns weiter gehen als geplant...
Eigentlich wollten wir anfangs zu den Mangrovenwaelder, wo man mit einem Boot dahinfaehrt und so Krokos, Affen und Schlangen sehen kann. Klingt gut, waer auch sicher so gewesen, allerdings erfragten wir in unserem Guesthouse den flaschen Weg und prompt sassen wir in einem Boot nach Vung Thau, dem Hausstrand der Saigoner.
Okay, macht ja nix...zumindest net viel...oder a bissl schon, weil wir natuerlich fuer einen Trip ins Hinterland ausgeruestet waren und daher kein Handtuch mithatten, geschweige an eine Badehose als Standardausruestung dachten.
Zuerst verfolgten uns 4 Cyclofahrer und wollten uns ueberall hinbringen, danach versuchten es 4 Motobike-Fahrer und wollten uns ebenso zu den besten Plaetzen bringen und uns sowieso alles nuuur billig verkaufen, dann gingen wir in den Park neben dem Strand, wo uns natuerlich auch sofort das Beste angeboten wurde:
Eigentlich wollten wir anfangs zu den Mangrovenwaelder, wo man mit einem Boot dahinfaehrt und so Krokos, Affen und Schlangen sehen kann. Klingt gut, waer auch sicher so gewesen, allerdings erfragten wir in unserem Guesthouse den flaschen Weg und prompt sassen wir in einem Boot nach Vung Thau, dem Hausstrand der Saigoner.
Okay, macht ja nix...zumindest net viel...oder a bissl schon, weil wir natuerlich fuer einen Trip ins Hinterland ausgeruestet waren und daher kein Handtuch mithatten, geschweige an eine Badehose als Standardausruestung dachten.
Zuerst verfolgten uns 4 Cyclofahrer und wollten uns ueberall hinbringen, danach versuchten es 4 Motobike-Fahrer und wollten uns ebenso zu den besten Plaetzen bringen und uns sowieso alles nuuur billig verkaufen, dann gingen wir in den Park neben dem Strand, wo uns natuerlich auch sofort das Beste angeboten wurde:Hier noch ein Foto vom Strand, das Meer war warm, wir aber nicht drinnen...
Mittwoch, 5. September 2007
Im Zoo
Anschliessend sind wir aus dem Hinterausgang des Museums gefluechtet und somit dirket in den staedtischen Zoo gekommen.
Am 1.Bild sieht man einen Bonsaigarten, wirklich beeindruckend und entzueckend.
Wahrscheinlich wollte dieser Loewe uns gut durchtrainierten, beer-flavoured Mitteleuropaeer zum Nachtisch verspeisen, aber zum Glueck waren rund um uns kleine Kinder, welche ihn andauernd angeschrien und ihn somit verscheucht haben.
Diese Leute hier sind manchmal wirklich ein bissschen eigenartig. Wahrscheinlich haben sie gerade deswegen ein Konzert mitten im Zoo veranstaltet. Irgendso Affen haben auf einmal auf der Buehne losgetraellert und zu einer droehnend lauten Technomusik herumgetanzt. Aber Hauptsache diese Neo-Pop-Gruppe hat den anderen Affen gefallen, uns uebrigens auch...
Hier sieht nochmals wie zwei Affen, speziell hier in der Paarungszeit kann man ihre Art der Kommunikation sehr gut mitbekommen. Der ganz behaarte Affe vor den Gitterstaeben klatscht in die Haende, womit der andere Affe, der von irgendeinem Touristen das T-Shirt gestohlen hatte, hier auf dem Foto hinter Gittern sitzt, eine Banane dem anderen Affen zuwirft. Fazit: Es lachen beide herzhaft.Kunsthistorisches Museum
Nach dem Tempel sind wir in das kunsthistorische Museum gepilgert, um uns weiteren kulturellen Erguessen hinzugeben. Allerdings sind die Sachen eher weniger beeindruckend, schlecht beschrieben und man ist in gut 20 Minuten durch.

An diesem nachmodellierten Kopf aus der praehistorischen Zeit soll zeigen, dass sich die Menschen hier vom Aussehen nicht wirklich veraendert haben. Also zumindest sind so noch immer so klein...
Pagode des Jadekaisers
Kulturell sind wir natuerlich auch zu begeistern, darum haben wir uns zum Tempel des Jadekaisers in unserer Stadt aufgemacht. Ueber die Hintergrundgeschichte, was welches Zeichen bedeutet, werden wir in einem 4-stuendigen Vortrag mit tausenden Bildern referieren, wenn wir wieder zu Hause sind.
Im Tempel drinnen nimmt man Raeucherstaebchen, zuendet sie an, haelt sie zwischen den Haenden und betet zu der Gottheit, von der man gerade was Dringendes braucht.Wir und die Umwelt
Also wirklich sehr vorbildlich engagiert sich der Martin gerade hier auf diesem Beweisfoto, welches wir soeben auch an die Regierung versandt haben, um zu beweisen, dass es wirklich irgendwo in der Stadt Mistkuebel gibt und wie man sich benutzen muss. Das wissen die Leute hier nicht, stattdessen werfen sie den Muell einfach auf die Strasse. Wird schon jemand wegraeumen, spaetestens der Wind...
Dass deren Fahrzeuge ja sehr umweltschonend sind, war ja sicher jedem klar. Wir bringen unser Auto in der Werkstatt und bekommen es mit Pickerl zurueck, hier ist es a bissal anders. Hier ist jeder ein kleiner Hobbymechaniker. Wagenheber haben wir keinen gesehen, allerdings benutzt man einfach den eigenen Reifen zum Aufpackeln. Wir fragen uns, ob wirklich alle Teile wieder zurueck ins Auto kommen oder ob nicht ein paar "unnuetzliche" Sachen einfach verkauft werden. Der TUEV laesst gruessen...
A bissl Sport muss schon sein...
Da wir unseren Grazer Stadtpark zum Sporteln hier leider nicht haben und wir wirklich jeden Tag ordentlich mal Fressen gehen, muessen wir uns halt irgendwie anders sportlich beschaeftigen. Wenn man das Foto dreht sieht man unseren asiatischen Spiderman wie er gerade die Wand hochgeht. Nein, die Wand ist nicht durchgebrochen und nein, wir klettern nicht auf andere Haeuser, sondern nur in unseren vier Waende
Nach dem ganzen Kraft- und Ausdauersport muss man sich natuerlich auch dehnen, wir als Sportmediziner wissen das. Ob das im Gesicht Lachen oder Schmerzen sind, weiss ich nicht, auf alle Faelle war es schon spaet nach Mitternacht. Ab morgen versuchen wir nur noch auf Haenden zu gehen...Samstag, 1. September 2007
Jon from Wales

Hey, hey! Wie in jedem guten Film gibt es auch bei uns einen vielversprechenden Nebendarsteller: Hier unser Quotenenglaender, der eigentlich niemals als Englaender bezeichnet werden will, weil er aus Wales ist. Dieser ausdrucksstarke Vorzeigebube stellt sich mit dem Namen "Jon" vor, sein vollstaendiger lautet: Jonathan James Barlow.
Wow, klingt ja wirklich edel nebst unseren Namen.
Zwar waren wir am Vortag a bissal fort, aber er schaut eigentlich immer so fertig aus. Schlaefriger Blick mit leicht rot unterlaufene Augen, blasse Haut, duenn und fuer dieses Land einfach viel zu gross!
Regen macht nass!
we are singing in the rain...oh glory...tralalaaa

Waehrend wir wieder einmal in unserer Standard-Billard-Bude waren, hat es auf einmal richtig zu regnen begonnen (oder hatten wir in unserer Unterkunft das Klo verstopft?!)
Tja, innerhalb kurzer Zeit waren die Strassen ca. 35,6cm ueberschwemmt, aber das hat hier natuerlich niemanden davon abgehalten, mit dem Moped weiterzufahren. Wir haben dann irgendwann doch einen Hunger bekommen und mussten das Lokal verlassen...Martin und Johnny hatten Flip Flops an, das war eine gute Idee; Jan und Christian hatten Schuhe mit Socken an, daher keine gute Idee. Wir erwarten, dass Christians Schuhe vielleicht naechsten Mittwoch wieder trocken sind.
Was machen die Vietnamesen, wenn es einmal zwei Tage durchregnet? Die sind doch alle Nichtschwimmer?!
Martin at work

Dieses Foto sollte nicht nur als Beweis dienen, dass wir im Hospital sind, sondern dass wir auch wirklich was arbeiten. Fuer alle Mediziner: 22-jaehriger Mann mit Beta-Thalassaemie.
Ach, uebrigens die Patienten werden ohne Sedativum und Analgetikum intubiert. Weiters kommt es schon mal oefters vor, dass jemand intubiert ist, obwohl faehig waere selbst zu atmen.
Wahrscheinlich sind die Patienten deswegen am Krankenbett festgebunden. Nein, das ist jetzt nicht im uebertragenen Sinne gemeint, sondern Arme und Beine sind mit einem Seil ans Bett gebunden.
Blutgasanalyse nehmen sie eigentlich nur aus der A.femoralis.
Hab ich schon erwaehnt, dass wir eigentlich bei keiner Krankenakte Schmerzmittel aufgelistet sehen konnten.
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